VIBES zur Double- bind- Theorie (Gregory Bateson)

Feeling Good
Interpret: Ane Brun
Album: Songs 2003- 2013 (2013)
ursprünglich komponiert von Newley & Bricusse (1964)

Als Küken in systemischen Kreisen ist es spannend zuzugucken, was die „großen Männer und Frauen“ der Szene in der Vergangenheit und vor allem auch heute diskutieren, vorantreiben, entwickeln und verändern. Daher finden Sie hier ab und zu auch Namen, die mit Erzählungen systemischer Geschichte in Verbindung stehen. Heute möchte ich VIBES zur Double-bind-Theorie mit einer Version des Klassikers Feeling Good anregen. Sie hören also gleich ein Lied, das Feeling Good heißt und gleichzeitig so gar nicht glücklich oder fröhlich klingt. Der Text verspricht Neuerung, Kraft und Zuversicht, der Tonfall (bei Musik durchaus wörtlich zu nehmen) eher das Gegenteil und es hinterlässt mit solch einer paradoxen Aussage eine ambivalente Stimmung.

Um ähnlich paradoxe Aussagen dreht sich die Double-bind-Theorie, die hier nicht in ihrer ganzen Komplexität dargestellt werden kann. In den 50er und 60er Jahren erregte ein Forscherteam um Gregory Bateson in Palo Alto die Gemüter mit Studien zur Schizophrenie im sozialen Kontext und formulierte die Doppelbindungstheorie, die für die Entwicklung der Familientherapie bedeutsam war. Wikipedia gibt ein paar weitere Informationen, und zwar hier.

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