VIBES zum (systemischen) Nachwuchs

The Parcourgirls of Teheran
von Anna Piltz & Annikki Heinemann

In der Reihe Tracks von arte ist ein Beitrag zur urbanen Sportart Parcour von jungen Frauen in Teheran erschienen. Beim Parcour geht es darum jedes Hindernis, das sich in der Stadt bietet zu überwinden – und das möglichst schnell, elegant, spektakulär und ohne Hilfsmittel. Der Film zeigt die jungen Iranerinnen, die viel Mut, Selbstbewusstsein und Ausdauer brauchen um sich in ihrer Stadt mit ihrem Sport und der damit verbundenen Leidenschaft zu behaupten. Ich habe mich während des Beitrags gefragt, wo und wer eigentlich die jungen Frauen der „systemischen Szene“ sind? Wie viel Mut, Selbstbewusstsein und Ausdauer braucht man als (systemischer) Nachwuchs um irgendwann nicht mehr nur nachgewachsen zu sein, sondern auch ausgewachsen? Die Sportlerinnen aus Teheran stehen für eine andere Generation von Iranerinnen, die mit „neuer Würde“ Traditionen leben und gleichzeitig Teheran zu einem vielseitigen Stadtbild verhelfen. Wie sähe eine neue „systemische Generation“ aus und was müsste sie mitbringen, um den Spagat zwischen Traditionen und Neuem zu meistern? Und wie sähe eine „systemische Szene“ aus, die sich diesem Nachwuchs neugierig zuwendet?

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