VIBES zur Selbstorganisation (Autopoiese)

Manchmal wird die Autopoiese als eine der biologischen Voraussetzungen für das systemische Prinzip in Diskussionen stark kritisiert. Ich möchte hier die Frage, ob das Konzept aktuellen biologischen Erkenntnissen entspricht oder überhaupt auf Soziales anzuwenden sei, nicht versuchen zu beantworten. Mein Anliegen ist dazu ein paar VIBES anzuregen, mit denen man „die gute alte Selbstorganisation“ vielleicht nochmal betrachten kann.
Experimente am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge erforschen einen Konstruktionsprozess, der ohne äußere Eingriffe funktioniert: Self-Assembly. Die Forscher beobachten, dass speziell designte Objektteile in Abhängigkeit von der physischen Umgebung (Wind- oder Wasserkraft) selbstständig ihre bestmögliche gemeinsame Form annehmen; in ihrem Falle die ursprüngliche Erfindung, z.B. einen Stuhl. Ich persönlich finde interessant, dass sich Systeme in Interaktion mit ihrer Umwelt zu einer für sie „Sinn machenden“ Form selbstständig konstruieren. Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage des Self-Assembly Lab des MIT. Das unten stehende Video veranschaulicht das Prinzip von Self- Assembly.

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