VIBES zur Selbstorganisation

Auch wenn Hamburg – global gesehen – bloß ein kleines Großstädtchen ist, hat sie vielleicht doch viele Wesenszüge einer Großstadt. Kontraste zwischen arm und reich, mächtig und einflussarm prägen das städtische Bild – eine komplexe und heterogene Umwelt, die sich sozial und politisch selbst organisiert. Die Experten einer Stadt sind ihre Bewohner und eine lebenswerte Stadt entwickelt sich vermutlich nah an deren Bedürfnissen. Architektur und städtische Technik bekommen erst durch die Stadtbewohner, die sie nutzen ihren Sinn.
Der kritische Dokumentarfilm Wem gehören unsere Städte?, der am 1. September auf arte zu sehen ist, beschäftigt sich mit der zunehmenden Privatisierung von Städten und den Folgen für die Bewohner. In der arte-Pressemitteilung heißt es: Immer größere Teile unserer Städte wandern zur Entlastung der öffentlichen Hand in Privatbesitz. Die Folge: Vieles ist verboten, unsere Schritte werden videoüberwacht, unser Konsumverhalten unbemerkt gelenkt. Doch der Widerstand wächst. Von London über Hamburg und Paris bis nach Istanbul geht der Dokumentarfilm den genauen Hintergründen dieses städtischen Wandels auf den Grund und trifft Menschen, die sich für ein Mitspracherecht bei der Gestaltung der öffentlichen
Räume und ein Recht auf Stadt engagieren.

Einen Ausschnitt finden Sie hier.

Folgendes Video berichtet über die jugendlichen Piҫãdores in São Paulo, die Häuserwände in mehreren Metern Höhe mit ihren Tags beschriften als Ausdruck ihrer (benachteiligten) Existenz und des Rechts auf Mitgestaltung der Stadt.

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