VIBES zum Unterschied

Take Five
(Original von Paul Desmond für das Album Time Out, 1959)
Interpret: Al Jarreau
Album: Glow, 1976

Mit „Sometimes the words and music get a little bit mixed together…“ leitet Al Jarreau seine Version des Jazz- Evergreens Take Five ein. Und interpretiert damit noch einen anderen Evergreen, nämlich Batesons „information is a difference, that makes a difference“. Ich habe mich gefragt, als ich Jarreau gehört habe:
Wie groß darf ein Unterschied eigentlich sein, damit er noch ein Unterschied ist – und nicht was völlig anderes? Oder anders: Wann macht eine (musikalische) Interpretation „nur“ einen Unterschied zum Original – und wann ist es ein neues Stück? Wenn man das in Bereichen von Therapie und Beratung denkt: Wann sind Gedanken und Verhalten ‚anderes Verhalten‘, wann ‚krank‘, wann ‚gestört‘, wann ‚Abweichung‘? Wie groß müssen da Unterschiede sein – und mit was vergleicht man, um einen Unterschied festzustellen? – Oh je… und das alles nur wegen Al Jarreau!

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