VIBES zum Flüchten und Ankommen

Bunkeransichten

Das Flüchten ist gerade in allen Medien und wird aus unterschiedlichen Perspektiven aktuell gehalten. Ich finde, dass es auch Berichte über das Ankommen geben sollte. Ich fange deshalb heute mal damit an:
Ich bin in den vergangenen Tagen einem interessanten Buch begegnet, das ein Team der Leibniz Uni Hannover im Juli herausgegeben hat. Der Titel lautet „Konzepte für eine menschenwürdige Architektur“ und hat mich angeregt diesen Beitrag zu verfassen.
Die heutigen VIBES könnte man vielleicht als Frage danach stellen wo das Potential einer ‚Architektur des Ankommens‘ liegt? Unterkünfte für Flüchtlinge, die städtebaulich so konzipiert sind, dass sie ein Ankommen, Teilhaben und eine Privatsphäre erlauben. Sie nimmt Standortpotentiale und wohnräumliche Ressourcen im bereits Vorhandenem in den Fokus. Die Massenunterkünfte, wie sie vielerorts zur Zeit Nutzen finden, sind unter zeitlichem Druck entstanden und daher nicht für ihr städtisches Umfeld konzipiert. Interessant daran ist die sozialräumliche Wirkung auf die Menschen, die sich vielleicht auch mit Integration beschreiben lässt: Wie wirkt sich Räumliches auf Soziales aus und wie gestaltet Soziales Räumliches? Eine zirkuläre Kausalität, die sich vielleicht positiv nutzen lässt, um Integration zu erleichtern und Konflikte zu vermeiden?

Baum in Stadt

Fotos: Hannah Eller

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