VIBES zum Prozesshaften

Jeder, der schon einmal einen Stop-Motion-Film gemacht hat weiß, dass diese Art des Filmemachens eine Menge an Arbeit und Liebe zum Detail erfordert. Beim ursprünglichen Stop-Motion (heute kann mit neuer Technik auch anders produziert werden) wird jede Bewegung in kleine Teilbewegungen unterteilt, die jeweils fotografiert werden und später in einer Rate von bis zu 24 Bildern pro Sekunde abgespielt werden. Ein Arbeitsprozess, der Aufmerksamkeit, Behutsamkeit und Wertschätzung für kleinste Veränderungen bedarf.
Durch das Unterteilen in kleinere Betrachtungseinheiten zeigt sich zum einen Komplexität und zum anderen ermöglicht es kleinste Veränderungen vorzunehmen, die sich auf den zukünftigen Verlauf auswirken. Denkt man dies im Bereich von Kommunikation lässt es einen vielleicht neugierig und behutsam für Aussagen und ihre Deutungen werden. Welche Bedeutung hat Einzelnes für den Verlauf? Und welche Gestalt könnte Veränderung haben?
Serene Teh ist Comiczeichnerin und hat im unten stehenden Video einen Aufklappcomic über den urbanen Sport ‚Parkour‘ gezeichnet, in dem nicht nur jede Teilbewegung für eine Zeichnung isoliert wurde, sondern auch ein eigenes Kläppchen bekam. Das Ergebnis ähnelt einem animierten Stop-Motion-Film und zeigt die Kunst von Veränderungsprozessen.

Ein Gedanke zu „VIBES zum Prozesshaften

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s