VIBES zum Glück des Findens von nicht Gesuchtem

Neulich zeigte das systemagazin ein Video über die Archivierung von Luhmanns Zettelkasten. Eine besondere Art, wie Niklas Luhmann Informationen gesammelt, geordnet und neu entdeckt hat. Eine Freundin, die Kurzgeschichten schreibt, erzählte mir dann von ihrem Kartensystem, das sie nutzt um Geschichten und Figuren entstehen zu lassen. Zudem kam mein Interesse am visuellen Arbeiten, den Sketchnotes, um Informationen aufzuarbeiten, Ideen zu ordnen und Neues zu entdecken. – Verschiedene Wege, die alle die Suche und das Finden nach ursprünglich nicht Gesuchtem gemeinsam haben.
Menschen bei der Suche und beim Entstehen neuer Ideen zu begleiten (wie es in systemischer Beratung eventuell stattfindet), bedeutet vielleicht manchmal auch sich auf eine einem selbst fremde oder neue Suchstrategie und auch dem Finden von zuvor nicht Gesuchtem einzulassen.
Die Bielefelder Kunsthalle zeigte bis vor kurzem eine Ausstellung mit dem Namen Serendipity – Vom Glück des Findens, in der auch Luhmanns Zettelkasten zu sehen war; nicht als Kunstwerk, sondern als Ausgangsidee des Suchens, Ordnens und Findens. Er stand in Kombination mit zwei Künstlern (Ulrich Rückriem & Jörg Sasse) und ihrer Umgangsform mit Suchen und Finden. Hier ein kleiner Einblick in die Idee der Ausstellung:

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