VIBES zu Kontexten des Verlassens

strapazin_122_417Das aktuelle schweizer-deutsche Comicmagazin Strapazin widmet seine aktuelle Ausgabe dem Fliehen, Abhauen und Weggehen. Verschiedene Autor_innen und Zeichner_innen aus unterschiedlichsten Ländern beschäftigen sich mit dem Thema des Verlassens in wechselnden Kontexten. Strapazin #122 findet auf systemVIBES seinen Platz, weil es aufmerksam macht auf unterschiedliche Verlassens-Kontexte. Es schaut in die vergangene Zeit der Flüchtlingskatastrophe von 1947, die in Indien stattfand als zwei Staaten ausgerufen wurden (Indien für die Hindus und Pakistan für die Muslime). Der Zeichner Ro reiste auf die Insel Lampedusa und berichtet mit seinem gezeichneten Beitrag von Einheimischen, Flüchtlingen, Polizisten und Aktivisten. Hila Noam widmet sich zeichnerisch einer jungen Frau, die wegen einer Beerdigung nach Israel fliegt, dort aber aus familiären Gründen schnell wieder abhauen möchte. Isabel Peterhans beschäftigt sich mit den Menschen, die aus Haiti flüchten, wegen Armut, Korruption und nicht zuletzt aufgrund des verheerenden Erdbebens 2010. Der Schweizer Zep zeigt „wie man tragische Vorgänge mittels einer lustigen Comic-Figur schildern kann“ (Strapazin S.1) und welch eine irritierende Wucht dies haben kann.

Vielleicht für den einen oder anderen interessant, der oder die sich neben den aktuellen Flüchtlings-Meldungen mit dem Verlassen beschäftigen möchte.

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