VIBES zum Konstruktivismus

Vom 20. bis 27.11. fand die Restorative Justice Week statt, weltweit gab es verschiedene Projekte und im Netz tummelten sich zahlreiche neue Materialien wie Videos und Poster zum Thema. RJ ist konstruktive Begegnung zwischen Täter(n) und Opfer(n), die das Ziel haben die Erzählung der Tat-Geschichte aus den unterschiedlichen Perspektiven zusammenzubringen und somit auch einen gemeinsamen Abschluss der Tat hinzubekommen. Wie ich finde, ein Ansatz, der zeigt wie die Ideen des Konstruktivismus  einen wertvollen Beitrag leisten können Menschen Begegnung zu ermöglichen.

Auf der Seite des TOA-Servicebüros (Täter-Opfer-Ausgleich) heißt es dazu: „Solche Begegnungen, in denen eine konstruktive und heilsame Auseinandersetzung mit teilweise schweren Konflikten (oder gar Lebenskatastrophen) ermöglicht wird, sind einmalige ‚Gelegenheiten um etwas über sich und die Welt zu erfahren, überraschende eigene und fremde Handlungsweisen kennenzulernen, punktuelle Kontakte mit sonst verschlossenen sozialen Welten zu bekommen, Gelegenheiten, um herauszufinden, auf wen man sich verlassen kann […], aber auch, was man sich alles nicht gefallen lassen muss‘ (Heinz Steinert)“

RJ ist nicht unumstritten, dennoch möchte ich hier auf einige englischsprachige Videos aufmerksam machen, von Menschen, die ihre Geschichte mit RJ als sehr wertvoll empfunden haben. Mehr Videos, Links und Infos gibt es z.B. auf der Seite des TOA-Servicebüros.

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