VIBES zur Geschichte, erzählt durch Geschichten

comic-culture-clash„Geschichte wird nur durch Geschichten greifbar“ könnte das Motto für das Vorhaben des Comic Culture Clash sein. Zeichner_innen begegnen in diesem Projekt einem Konflikt aus jeweils zwei Perspektiven, zeichnen die Sichtweisen, die aufeinanderprallen von zwei Standpunkten aus. Die Liste der aktuellen und historischen Konflikte, die im Comic Culture Clash bezeichnet (also, be-zeichnet) werden, ist lang: Assad-syrische Opposition, Russland-Ukraine, Geflüchtete-besorgte Bürger, Kurden-Türkei, nationale Identität-europäische Vereinigung …… u.v.m.

Auf der Website heißt es: „Die Teilnehmer werden in Konfliktpaare unterteilt und sollen die Konfrontation nun auf dem Zeichenbrett austragen. Ob sie sich identifizieren, distanzieren, ironisieren oder einfach nur eine Geschichte erzählen, bleibt ihnen überlassen. Wichtig ist, dass sie sich mit dem Denken und Handeln, der Motivation und den Ängsten “ihrer“ Partei auseinandersetzen. Als grafische Klammer der Comic-Paare soll Inhalt und Format des ersten Panels gleich sein. Ausgehend vom gleichen Setting entwickeln sich die Geschichten dann in unterschiedliche Richtungen und Sichtweisen.“

Mehr Infos auf der Website des Comic Culture Clash. Das Buch ist kostenlos, gegen eine Versandgebühr, bestellbar.

VIBES zum Verstehen

Es gibt Maler, die die Sonne in einen gelben Fleck verwandeln. Es gibt aber andere, die dank ihrer Kunst einen gelben Fleck in die Sonne verwandeln können.
-Pablo Picasso-

kunstverstehen

Lieber Pablo, ich glaube, du hast bei deinem Ausspruch den Betrachter vergessen zu erwähnen… Kann sein? Also, das würde ich jetzt so als Leser bei mir denken… muss aber auch nicht sein…

VIBES zu eigenen Bildern

sicheinBildmachen

„Alle Geschichten brauchen Bilder. Also mache ich mir eins von dir.“ heißt es im Beschreibungstext des Comic-Wettbewerbs vom Fumetto Festival. Eine Formulierung, die mir gefallen hat – wie man hier sieht. Um gemeinsam Geschichten zu erzählen, braucht es vielleicht gemeinsame Bilder. Dabei hat jeder eigene, die ausgehandelt werden. „Sich ein Bild von jemanden machen“, nicht wissen, sondern etwas Eigenes auf etwas Fremdes übertragen -nicht mehr und nicht weniger.