VIBES zu „innen“ und „außen“

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Als ich dieses Foto gemacht habe stand ich auf der Straße, vor dem Schaufenster, in dem dieses Buch über Landschaften lag und ich fragte mich: Was ist hier eigentlich „innen“ und was „außen“ und warum denke ich, dass sich das eine innen und das andere außen befindet, denn das Innen zeigt ja etwas von außen? Naja, ich bin dann irgendwann nach Hause gegangen…

(Foto: Hannah Eller; Hamburg)

 

VIBES zum Expertentum

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Screenshot der Website hallo-Festspiele.de, die man übrigens auch selbst bemalen kann mit den Tools oben rechts in der Ecke

Sommerzeit ist Festivalzeit. Das Hallo-Festspiel in Hamburg ist ein etwas anderes Fest, bei dem die Besucher die Veranstaltung gestalten. Das Prinzip eines kleinen Dorffestes – nur viel größer. Die Initiative gibt Unterstützung, bringt „Zeugs“ zum Gestalten mit, aber sowohl das Programm als auch die räumliche Gestaltung liegt in der Hand der Besucher. Ein Festival, das nach dem Motto „Anregen statt vorgeben“ funktioniert. In der Beschreibung heißt es:
„Hallo will lieber ermöglichen statt Fertiges anbieten und glaubt an das Potential des Individuums. (…) Abseits der klassischen Konsumkultur geht es Hallo dabei um die Selbstermächtigung und das Vertrauen in die eigene Kompetenz und Kreativität: Was will ich schon immer mal ausprobieren und was kann ich vielleicht, wovon ich noch gar nichts wusste?“

Aufgebaut wird ab dem 29.8. und die Festspiele gehen bis zum 4.9.2016. Mehr Infos zur Idee bietet die Website http://www.hallo-festspiele.de

VIBES zu eigenen Bildern

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„Alle Geschichten brauchen Bilder. Also mache ich mir eins von dir.“ heißt es im Beschreibungstext des Comic-Wettbewerbs vom Fumetto Festival. Eine Formulierung, die mir gefallen hat – wie man hier sieht. Um gemeinsam Geschichten zu erzählen, braucht es vielleicht gemeinsame Bilder. Dabei hat jeder eigene, die ausgehandelt werden. „Sich ein Bild von jemanden machen“, nicht wissen, sondern etwas Eigenes auf etwas Fremdes übertragen -nicht mehr und nicht weniger.

VIBES zur Systemtheorie von Luhmann

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Screenshot: soziopod.de

Hoppla, bisschen her der letzte Beitrag! Manchmal kommt so ein Studium dazwischen… Daher heute auch die nach Bildung anmutenden VIBES. Auf soziopod.de findet man Gespräche zwischen Dr. Nils Köbel und Patrick Breitenbach aus den Bereichen Philosophie, Soziologie und Pädagogik. In der aktuellen Ausgabe sprechen die beiden über die Systemtheorie von Niklas Luhmann- und zwar von der Pike auf. Da sich systemVIBES auch an Nicht-Systemiker richtet, ist dies vielleicht für jene ein netter, ungezwungener Zugang zur Theorie: Ein zweistündiges Gespräch, bei dem man Mäuschen spielen kann. Wer war Luhmann? Woher kommt sein Ansatz? Welche Grundideen stecken in der Systemtheorie? Als Podcast kann man das Gespräch herunterladen und mit herumtragen oder auch vor- und zurück spulen, was bei der Beschäftigung mit Luhmann manchmal vielleicht nicht verkehrt ist.

 

Link zum Podcast (ab der 13ten Minute beginnt das Gespräch):
http://soziopod.de/2016/08/soziopod-046-was-ist-das-fuer-1-luhmann/

VIBES zum Entscheiden

Zehn-Meter-Turm
Regie: Axel Danielson & Maximilian Van Aertryck
Erscheinungsjahr: 2016, Schweden
Länge: 17 Min.

SprungSchon mal vom 10m-Turm gehüpft? Da oben ist eine Entscheidung zu treffen: Springen oder wieder hinunter klettern? Der kleine Dokumentarfilm zeigt Menschen, die sich diese Frage stellen. Vielleicht auch ein Portrait darüber wie unterschiedlich Menschen mit Entscheidungssituationen umgehen: in Kommunikation mit anderen, ganz für sich, kurz und knapp oder nach Abwägung…
„Die Versuchsanordnung des Films gleicht einem physikalischen Experiment. Anders als in der Physik ist das Ergebnis jedoch nicht vorhersehbar. Schwimmbad, innen, Tag. Zehn-Meter-Turm. Die Kamera ist auf die Plattform gerichtet. Der Ton ist eingerichtet, so dass der Zuschauer alles hören kann, was sich abspielt – dort oben. Verschiedene Menschen, alleine, mit Freund oder Partner, besteigen den Turm, trauen sich bis an den Rand der Plattform, schauen nach unten. Dann ist erst einmal Pause. Was lässt die Menschen springen? Was bedeutet die Höhe? Was erfordert mehr Mut – springen oder rückwärts wieder herunterklettern?“ (Zitat von der arte- Seite)

arte zeigt den Kurzfilm noch für zwei Monate und zwar hier: http://cinema.arte.tv/de/program/zehn-meter-turm